360. Grad. Potentiale.

An der ZHdK haben die Fünftsemester-Studierenden CAST am 15. Januar 2016 den ersten fiktionalen 360°-Kurzfilm der Schweiz präsentiert.

Neben dem eigentlichen Film, waren vor allem die Erfahrungen mit dieser neuen Form des Storytellings interessant, von welchen ein Student eingangs berichtet hat. Das Blick(winkel)-Regime werde aufgebrochen – so ein der meiner Meinung nach interessantesten Erkenntnisse der Studierenden (aus Nutzerperspektive).

Was bedeutet diese Erkenntnis auf den Journalismus übertragen? #immersivejournalism

Meiner Meinung nach wird diese Form des digitalen Erzählens dem Interaktivitätstrend der letzten Jahr einen Schub in (noch) unvorstellbarem Mass verleihen. Dies einerseits, indem sie die Möglichkeiten der live-Berichterstattung auf spannende Art und Weise erweitert (und damit an die Potentiale von Tools wie Periscope oder Meerkat anschliesst), andererseits, indem den Nutzern weitere Einflussmöglichkeiten übertragen werden.

In Vorbereitung: Kreativ-Workshop mit Studierenden zu den Potentialen von 360°-Videos, VR und Drohnen im Journalismus (Interessenten gerne melden).